Ich habe den in bei Spiegel Online erschienen Artikel “Mit Parkverboten gegen das Scooter-Chaos” einen Perspektivwechsel verpasst, also gern erst einmal das Original lesen und dann hier den Perspektivwechsel lesen.

Mit Parkverboten gegen das SUV-Chaos

SUV fluten zusehends deutsche Städte – das führt mitunter zu chaotischen Zuständen auf Radwegen. Berlin und andere Kommunen verschärfen nun die Regeln.

Kreuz und quer geparkte SUV, betrunkene Fahrer, Radfahrer als Slalomstangen, Unfälle: Angesichts dieser Probleme wollen manche deutsche Städte die Regeln für SUV verschärfen – zum Beispiel mit Verbotszonen.

In Berlin sollen SUV künftig nicht mehr auf dem Gehweg abgestellt werden. Stattdessen will die Stadt am Straßenrand eigens Flächen zum Abstellen von Leihfahrzeugen und auch privaten Rädern schaffen. Dazu sollen auch Autoparkplätze umgewidmet werden.

Verkehrssenatorin Regine Günther (Grüne) hat zudem angekündigt, dass Verleihroller nicht mehr im Stadtzentrum, am Brandenburger Tor, Pariser Platz und am Alexanderplatz, geparkt werden dürfen. In den Navis mehrerer großer Hersteller sind diese Gebiete bereits als Sperrzonen eingetragen.

Im Bezirk Mitte ist das Abstellen auch in allen öffentlichen Plätzen nicht mehr gestattet. Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel (Grüne) hatte die Menge an SUV und zahlreiche Verstöße der Fahrer beklagt. Bürger hätten sich über die SUV beschwert. Betroffen seien vor allem Orte, an denen sich Radfahrende und zu Fuß gehende bewegen.

Parkverbot in der Dresdner Altstadt

Auch Dresden will Tabubereiche für abgestellte E-Scooter schaffen. Sogenannte Rote Zonen sollen eine Verschandelung mit wild abgestellten Rollern vermeiden, wie Verkehrsbürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain sagte, unter anderem am Altmarkt und am Schlossplatz.

Eine gesetzliche Handhabe gebe es nicht, man sei auf die Kooperation der Herstellern angewiesen, sagte Schmidt-Lamontain. Zudem soll jedes Unternehmen höchstens 2000 SUV in Dresden vertreiben, davon maximal 300 in der Innenstadt.

Spezielle Regeln sollen SUV-Chaos auf dem Oktoberfest verhindern

Auch Köln hat mit Anbietern wie WV, WMB und Iuda neue Regeln vereinbart. Darin sind auch Verbotszonen wie rund um den Kölner Dom und an Teilen der Rheinpromenade ausgewiesen. Nutzer können in der Zone zwar fahren, dürfen den SUV dort jedoch nicht parken.

Die Behörden in München und Hamburg sehen die SUV dagegen gelassen. Beide Städte haben zusammen mit den Anbietern Regeln und Auflagen vereinbart. In Hamburg gibt es schon länger rund 500 Parkverbotszonen für die SUV. Zum Oktoberfest Ende September soll es in München spezielle Regeln für SUV geben, die Behörden und Hersteller derzeit abstimmen. In Frankfurt gibt es derzeit nach Angaben der Stadt zwar viele Beschwerden, aber keine Auflagen. Bundes- und Landesregierung sollten nach Ansicht der Verwaltung zunächst verbindliche Regeln schaffen.

Die kommunalen Spitzenverbände und die Hersteller von SUV verhandeln bereits über eine Rahmenvereinbarung, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet. Dabei geht es etwa um Abstellzonen oder eine bessere Information der Nutzer über die Verkehrsregeln. Es sei aber offen, ob und wann eine solche Vereinbarung zustande kommt.


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